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Bettwäsche aus Leinen oder Baumwolle? Beide Naturfasern im Vergleich.

Denkt ihr über neue Bettwäsche nach? Dann habt ihr nicht nur die Wahl zwischen Farben und Designs. Ihr könnt auch zwischen unterschiedlichen Materialien auswählen.

Leinen benötigt deutlich weniger Wasser als Baumwolle - bis zu einem Zehntel.

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Textilfasern: Naturfasern und Chemiefasern. In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf Naturfasern

Es gibt viele verschiedene Naturfasern. Baumwolle und Leinen gehören zu den bekanntesten. Deswegen schauen wir uns diese beiden Naturfasern einmal näher an.

Bei dem Vergleich von Leinen und Baumwolle gehen wir in erster Linie auf zwei Aspekte ein: Die Eigenschaften des Stoffes und die Produktion, insbesondere hinsichtlich der Umwelt. 

Leinen

Leinen wird aus dem sogenannten “Gemeinen Flachs” gewonnen und gehört zu den Bastfasern. Leinen ist eine natürliche Faser, die schon seit Jahrtausenden für Textilien verwendet wird.

Eigenschaften von Leinen

Zu den bekannten Eigenschaften von Leinen gehört, dass es atmungsaktiv ist. Das ist vor allem  im Sommer ein Vorteil. Egal, ob als Kleidung oder als Bettwäsche: Wenn es heiß ist, hat Leinen einen kühlenden Effekt, denn es kann die Luftfeuchtigkeit in seinen hohlen Fasern aufnehmen ohne sich selbst feucht anzufühlen.

Leinen ist von Natur aus fusselfrei und antistatisch. Das heißt, dass es selbst keine Fusseln produziert und auch nicht anfällig ist, Staub aufzunehmen. Wenn ihr Leinen ausschüttelt, wirbelt ihr also nicht automatisch Staub mit auf.

Eine Besonderheit von Leinen ist seine Robustheit. Der Leinenstoff ist nicht nur reißfest und formstabil. Leinen ist darüber hinaus auch schmutzabweisend. Dadurch bleibt es für sehr lange Zeit so gut wie neu. Leinen verzieht nicht und kann nicht reißen.

Viele Menschen verbinden mit Leinen Knitterfalten. Und das stimmt: Dadurch, dass Leinen eben von Natur aus nicht elastisch ist, knittert es. Da Leinen aufgrund seiner hochwertigen Eigenschaften ein edler Stoff ist, spricht man häufig auch von “Edelknitter”.

Früher war Leinen in der Regel eher ein steifer Stoff. Mittlerweile gibt es aber tolle Möglichkeiten, Leinen vorzuwaschen. Insbesondere die sogenannte “Stone Washing Methode" hat sich etabliert. Früher wurde der Leinenstoff tatsächlich mit Steinen weich gewaschen. Heute gibt es ein modernes Verfahren ohne Steine - aber mit dem gleichen Effekt, sodass der Leinenstoff angenehm weich ist. Das machen wir auch bei unseren Produkten.

Die Knitterfalten unterscheiden sich auch je nach Qualität des Leinen. Je hochwertiger, desto kleiner und sanfter sind die Falten. Deshalb: Aufpassen, ob es sich wirklich um 100% Leinen handelt und woher dieses stammt. 

Produktion von Leinen

Leinen wird in verschiedenen Regionen der Welt angebaut. In China sind die größten Flachs Anbauflächen. Direkt auf Platz zwei liegt die EU, speziell Frankreich und Belgien. Früher wurde Leinen auch in anderen europäischen Ländern angebaut. Allerdings wurden aufgrund der allgemeinen Entwicklung der Agrarwirtschaft die Flachs Anbauflächen zugunsten anderer Getreide aufgegeben.

Wir von honestli achten darauf, dass der Flachs für unseren Leinenstoff ausschließlich aus Frankreich oder Belgien stammt. Dadurch kann der ökologische Anbau gewährleistet werden.

Leinen ist von Natur aus eine robuste Naturfaser, dessen Produktion zwei essentielle Vorteile gegenüber konventioneller Baumwolle hat: Leinen benötigt deutlich weniger Wasser als für Baumwolle: Für 1 kg Leinen werden zwischen 1.000 und 2.500 Liter Wasser benötigt (vs. Baumwolle: 11.000 Liter / kg).

Flachs ist eine sehr robuste Pflanze - auch gegen potentielle Schädlinge. Deswegen kommen im Anbau nur sehr geringe Mengen an Pestiziden und Dünger zum Einsatz. Somit ist der Anbau von Flachs erheblich umweltfreundlicher als Baumwolle.

Durch die kürzeren Transportwege und die umweltfreundliche Produktion fällt die Ökobilanz von Leinen deutlich besser als die von Baumwolle aus. 
Leinen gehört damit zu den ökologischsten Naturfasern und ist damit eine gute Wahle für ein Prudukt, das so viel Kontakt mit unserer Haut hat. 

Baumwolle

Baumwolle wird aus den Samenhaaren der Frucht der Baumwollpflanze gewonnen. Damit gehört Baumwolle zu den Samenfasern. Da Baumwolle günstiger im Anbau und einfacher zu verarbeiten ist, hat sie Mitte des 19. Jahrhunderts, mit Beginn der Industrialisierung das bis dahin sehr beliebte Leinen nahezu verdrängt. 

Eigenschaften von Baumwolle

Nicht umsonst gehört Baumwolle heutzutage zu den beliebtesten Naturfasern in der Textilindustrie. Egal ob für Kleidung oder Heimtextilien wie Bettwäsche: Aufgrund ihrer angenehmen Trageeigenschaften genießt Baumwolle ein positives und natürliches Image.

Baumwolle ist sehr weich und liegt sanft auf der Haut. Das ist insbesondere bei empfindlicher Haut ein Vorteil. Zudem ist Baumwolle atmungsaktiv.
Baumwolle ist von Natur aus elastischer als Leinen, aber auch Baumwolle knittert leicht. Ein Nachteil im Vergleich zu Leinen ist, dass Baumwolle bei Weitem nicht so robust ist wie Leinen. Das heißt, dass sich Baumwolle mit jedem Waschen verziehen und Farbe verlieren kann. Außerdem besteht die Gefahr, dass Baumwolle beim Waschen eingeht.

Produktion von Baumwolle

Baumwolle wird auf allen Kontinenten der Welt angebaut. Die größten Anbaugebiete sind in China, Indien und die USA. In Europa gibt es nur in Griechenland nennenswerte Produktionsmengen von Baumwolle. Wer Baumwolle in Europa kauft, nimmt also automatisch eine schlechtere Ökobilanz in Kauf, da Baumwolle längere Transportwege zurücklegen muss.
Baumwolle ist einfacher anzubauen und zu verarbeiten. Dadurch ist es günstiger als Leinen.

Allerdings belastet die konventionelle Produktion von Baumwolle (macht über 99% der Weltproduktion aus) die Umwelt massiv, da zwei große Probleme überwiegen:

Baumwolle benötigt extrem viel Wasser: Für 1 kg Baumwolle werden durchschnittlich 11.000 Liter Wasser verbraucht. 

In der Baumwollproduktion werden sehr viele Chemikalien eingesetzt, wie z.B. synthetische Dünger und Pflanzenschutzmittel, da die Pflanze für Schädlinge anfällig ist.

Die Chemikalien belasten nicht nur die Umwelt während der Produktion. Sie stecken auch noch in den Textilien, die wir im Handel erhalten und direkt auf der Haut tragen. Deswegen solltet ihr bei dem Kauf von Baumwolle auf ausgewiesene Bio-Baumwolle achten, bei der auf den Einsatz von Chemikalien weitestgehend verzichtet und der Wasserverbrauch besser reguliert wird. 

Fazit: Bettwäsche aus Leinen oder (Bio-) Baumwolle

Sowohl Leinen als auch Baumwolle haben ihre Vor- und Nachteile. Der größte Nachteil von Leinen besteht darin, dass er knitter-anfälliger ist als Baumwolle. Abgesehen davon ist es eine Naturfaser mit optimalen Eigenschaften für Bettwäsche und einer sehr guten Ökobilanz. 

Wenn Euch der leicht knittrige Stil von Leinen gefällt, dann raten wir Euch auf jeden Fall zu Leinen Bettwäsche. 

Wenn es Euch hingegen wichtiger ist, dass die Bettwäsche glatter aussieht und weniger Struktur hat, dann ist Baumwolle die richtige Wahl. Achtet dann aber auf zertifizierte Bio-Baumwolle, um die umweltschädliche Produktion nicht zu unterstützen.

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